JU fordert: „Licht ums Fahrrad“

on Dienstag, 01 November 2016. Posted in Aktuelles

Beleuchtung entlang des Allachbachs und am Ittlinger Radweg nötig

Wer in Straubing viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt das Problem: Die Stadt liegt im Dunklen. Darauf weist die JU hin. Dabei gab sie sich so viel Mühe mit den Radlern. Die Stadt besitzt ein gut ausgebautes Radwegenetz, das mit dem Radweg von Straubing-Ost in das Industriegebiet Sand nochmals erweitert wurde.

Außerdem entstanden viele zusätzliche Fahrrad-Angebotsstreifen wie entlang der Heerstraße. Das freut Mensch und Umwelt gleichermaßen. Die Stadt Straubing ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern, die im Februar 2012 gegründet wurde, um eine der energieeffizientesten, günstigsten und umweltfreundlichsten Arten der Fortbewegung zu fördern. Mittlerweile sind neben Straubing rund 40 weitere Kommunen beteiligt, teilt die JU mit.

Zu jeder Erfolgsgeschichte gebe es jedoch ein „Aber“. Denn so schön die vielen Angebote für Radler auch

seien, in den dunklen Monaten könne es auf den Fahrradwegen gefährlich werden. Ursache dafür ist laut JU die fehlende Beleuchtung. Während die Fahrradangebotsstreifen und die Radwege entlang der Hauptverkehrsachsen der Stadt hell und gut ausgeleuchtet sind, präsentierten sich viele beliebte Radwegeverbindungen als schwarzes Loch.

Vom Sportplatz Ittling bis zum Waldfriedhof müsse man fast gänzlich ohne Laterne auskommen. Entlang des Allachbachs werde die Radtour zum Blindflug. Rund um das Klinikum sowie im Bereich der meisten Unterführungen herrsche ebenfalls stockdustere Nacht. Herabgefallene Äste, Steine, Flaschen oder auch Passanten könnten unmöglich erkannt werden. Besonders in der kalten Jahreszeit kommt noch die Gefahr von feuchtem Laub, Eis und Schnee hinzu.

Die Junge Union habe bereits zur letzten Kommunalwahl ein innerstädtisches Beleuchtungskonzept sowie einen Plan zur Renaturierung

und klugen Beleuchtung für den Allachbach gefordert. Nun sei es Zeit für eine schrittweise Umsetzung zu sorgen.

Um die Kosten für eine wegsäumende Beleuchtung tragbar zu machen, könne auch die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmern oder Grundstücksbesitzern helfen.

Entlang des Ittlinger Radwegs wäre das mit ortsansässigen Unternehmern denkbar. Am Allachbach mit Grundstücksbesitzern und Anwohnern. Vor allem das Klinikum könnte hier einen Beitrag leisten, sind es doch viele Klinikum-Mitarbeiter, welche die Verbindung entlang des Allachbachs für den Weg zur Arbeit nutzen. Der finanzielle Handlungsspielraum der Stadt ist eingeschränkt. Trotzdem seien Investitionen in Fahrradfreundlichkeit zukunftsweisend. Kreativität bei der Finanzierung, die Sicherheit der Bürger und die Verpflichtung als fahrradfreundliche Stadt müssten für die nächsten Jahre wegweisend sein, betont die JU.