Wenden am Ludwigsplatz

on Montag, 16 Oktober 2017. Posted in Aktuelles

JU fordert Verbesserung der Verkehrssituation

Wenden am Ludwigsplatz
Fordern eine Wendeplatte am Ludwigsplatz: JU-Kreisvorsitzender und Stadtrat Michael Hien (rechts) mit seinen Stellvertretern Stadtrat Sebastian Schießl (links) und Florian Hien.

Die Verkehrssituation am Ludwigsplatz, vor allem im Bereich der Fraunhoferstraße, ist unbefriedigend. Davon überzeugten sich die Vorstandsmitglieder der Jungen Union um die Stadträte Michael Hien und Sebastian Schießl bei einem Ortstermin. Sie stellten dabei fest, dass die Fraunhoferstraße zu stark befahren und durch zügelloses Wildparken geprägt ist. Dadurch geht die ursprüngliche Idee einer Flaniermeile verloren.

Vor allem der Bereich zwischen Ludwigsplatz und Fraunhoferstraße ist weit vom angedachten Platzcharakter entfernt und verlangt Fußgängern, Radfahren und Autofahrern alles ab. Zwischen abbiegenden Pkw, kreuzenden Radlern und in den Stadtplatz einfahrenden Bussen die Übersicht zu behalten, sei nicht einfach. Dazu komme eine hohe Personenfrequenz rund um den Kaffeestand und ein großer, meist zu großen Teilen ungenutzter Taxistand.

Eine Ursache für das hohe PkwAufkommen liegt nach Ansicht der JU in der fehlenden Wendemöglichkeit am Ludwigsplatz. JU-Kreisvorsitzender Hien: „Wer kurz jemanden in der Stadt absetzen möchte, muss über die Fraunhofer-

straße abfahren. Das zieht unnötigen Verkehr in diese tolle Straße.“ Da eine große Lösung, nämlich die Befreiung des Stadtplatzes vom Busund Individualverkehr, in weiter Ferne liegt, weil es keine Alternativen für einen Busumsteigeplatz gibt, fordert die Junge Union die Rückkehr zur Wendemöglichkeit für Pkw am Ludwigsplatz.

Der nötige Platz für eine Wendeplatte könnte durch eine Neuordnung der Taxistellplätze geschaffen werden. Momentan gibt es in der Innenstadt am Ludwigsplatz neun Taxistellplätze. Die JU hält es für sinnvoll, diese Stellplätze auf Ludwigsplatz und Theresienplatz aufzuteilen. „Im Zuge der Neuordnung der Fußgängerzone am Theresienplatz könnte Raum für vier Taxistellplätze geschaffen werden, sodass sich statt bisher neun, insgesamt zehn Stellplätze in der Innenstadt ergeben würden“, so Stadtrat Schießl.

Mit der Wendeplatte könnte die Fraunhoferstraße spürbar entlastet werden. Dort sei es zudem notwendig, das Parkverbot auf der rechten Seite stärker durchzusetzen. Ihre Ideen hat die Junge Union in einem Antrag an Oberbürgermeister Markus Pannermayr weitergegeben.