Eisstadion

Leserbrief des Kreisvorsitzenden zur Beleuchtungssituation am Eisstadion

(Februar 2011)

Rund ums Eisstadion. Finsternis...

Freitagabend, kurz nach 22 Uhr. Gerade verloren die Straubing Tigers ihr Testspiel gegen Linz. Die Fans? Sie wollen schnell nach Hause. Kein Anlass für Ehrenrunden. Über 2.000 Zuschauer besuchten das Spiel. Sie verlassen das Stadion und treten in vollkommene Dunkelheit. Durch die momentan besondere Ein- und Ausgangssituation, bleibt den Fans keine andere Wahl als die Ausgänge auf der Südseite und die dahinter liegenden Treppen zu benutzen die Richtung LAGA-Gelände führen. Die spärlich beleuchteten Treppenabgänge bringen bereits die ersten Zuschauer ins Stolpern. Ab dem Treppenabsatz führt der Nachhauseweg in absolute Finsternis. Entlang des Stadions: Keine Beleuchtung. Entlang der Stadionbaustelle: Keine Beleuchtung. Vor der Holzbrücke: Keine Beleuchtung. Im Gänsemarsch versuchen sich die Zuschauer vorwärts zu bewegen. Es herrscht Dunkelheit, die den Vordermann nur schemenhaft erkennen lässt.

 

Gut könnte man sagen, dass es nicht geregnet hat. Pfützen könnte man sowieso nicht ausweichen. Gut könnte man sagen, dass niemand in den Bach gefallen ist. Praktischerweise wurden kurz vor der Holzbrücke noch Poller aufgestellt, sodass die wandernde Masse wenigstens spürt, dass dies die Realität und kein schlechter Traum ist. Die Gesellschafter der Straubing Tigers investieren seit Jahren in die Infrastruktur im Stadion. Die Stadtverwaltung sollte ihren Teil dazu beitragen. In diesem Fall außerhalb des Stadions. Ein ausgeleuchteter Weg, eine beleuchtete Brücke, würden nicht nur die Zuschauer schneller und sicherer aus dem Stadion strömen lassen, sondern auch Jugendliche eher davon abhalten die Brücke als Lokalität für Saufgelage zu nutzen.

An eine Panik wie in Duisburg darf man gar nicht denken.

Ich spiele den Ball, oder hier besser den Puck, an die Stadtverwaltung. Handeln Sie!